Von Stephanie Neuberger 0
Sie starb an Alkoholvergiftung

Amy Winehouse: Todesursache bestätigt

2011 starb die Sängerin Amy Winehouse in London. Die Obduktion ergab, dass sie an einer Alkoholvergiftung starb. Jetzt mussten die Untersuchen wegen eines Formfehlers wiederholt werden. Das Ergebnis wurde nun bekannt gegeben.


Im Juli 2011 starb Amy Winehouse. Nach einer Obduktion wurde festgestellt, dass sie an einer Alkoholvergiftung gestorben ist. Zu ihrem Todeszeitpunkt hatte sie über vier Promille im Blut. Doch jetzt musste die Todesursache erneut geklärt werden. Es kam bei der ersten Untersuchung zu einem Formfehler. Denn die damalige Gerichtsmedizinerin Suzanne Greenaway war offenbar nicht ausreichend qualifiziert. Denn ihr fehlten die vorgeschriebenen fünf Jahre Berufserfahrung. Außerdem soll sie den Job nur über gute Kontakte bekommen haben. Nach dem Bekanntwerden legte Greenaway ihren Posten nieder.

Die Familie von Winehouse hatte nach der Bekanntgabe, dass die Todesursache erneut bestätigt werden muss, erklärt, dass sie keine neuen Erkenntnisse erwarten. Für sie stehe die Todesursache fest und sie haben keinen Zweifel daran, dass Alkohol der Grund für frühes Sterben war. Damit behielten sie Recht. Denn tatsächlich bestätigte sich die Todesursache erneut. Amy Winehouse starb an einer Alkoholvergiftung. Laut Gala wurde heute von der Gerichtsmedizinerin Shirley Radcliffe, die den Fall noch einmal bearbeiten musste, die Ursache für ihren Tod offiziell bestätigt.

Bei einer Anhörung vor einem Gericht in London wurde der Fall Amy Winehouse damit abgeschlossen. Die Familie der Sängerin erschien zu dieser Anhörung nicht. Damit ist der Fall wohl endgültig geklärt. Zumindest was das Gericht angeht. Für die Familie bleibt der Tod von Amy allgegenwärtig.

Es bleibt die Gewissheit, dass Amy Winehouse den Kampf gegen Sucht verlor und der Alkohol ihr letztendlich das Leben kostete.


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