Von Mark Read 0

Amy Winehouse: Kein Drogenkonsum vor dem Tod


Noch ist unklar, woran die Soul-Sängerin Amy Winehouse am Samstag wirklich verstorben ist. Sicher ist jedoch: In ihrem Haus wurden keine Drogen gefunden, sie starb wohl alleine in ihrem Bett. Gerüchte, dass Winehouse sich am Vorabend ihres Todes mit Psychopharmaka eindeckte, sind also nicht wahr. Unterdessen verwandelte sich das Anwesen der Verstorbenen in Nordlondon zu einem Treffpunkt für tausende Trauernde.

Auch die Eltern von Amy Winehouse waren gekommen, um sie die Blumen und handschriftlichen Beileidsbekundungen anzusehen, die am Haus der verstorbenen Chartstürmerin in Camden aufgereiht sind. Mitch und Janis Winehouse waren so überwältigt, dass sie vor aller Augen noch einmal in Tränen ausbrachen. Sie wirkten sehr mitgenommen vom plötzlichen Tod ihrer einzigen Tochter.

Mittlerweile sind auch die letzten Stunden im Leben der gefeierten Sängerin, die im Alter von nur 27 Jahren verstarb, rekonstruiert. Noch am Freitagabend hatte die alkoholabhängige Sängerin Besuch, zunächst von ihrer Mutter, die später angab, ihre Tochter habe bereits angeschlagen und abwesend gewirkt. Später kam noch ein Arzt zu einem routinemäßigen Check vorbei. Der Mediziner fand bei Amy Winehouse nichts auffälliges. Außerdem war die Sängerin, wie die "Sun" berichtet, noch fit genug, um in ihrem Schlafzimmer Schlagzeug zu spielen - und zwar so laut, dass sich die Nachbarn wegen Ruhestörung beschwerten.

Am Samstagmorgen gegen zehn Uhr sagte Winehouse dann ihrem Leibwächter Andrew Morris, dass sie sich ins Bett legen würde. Gegen 16 Uhr fand Morris den leblosen Körper der Musikerin. Mittlerweile wurde bestätigt, dass bereits eine Starre eingesetzt hatte, was bedeutet, dass Winehouses Körper mindestens sechs Stunden leblos dagelegen haben musste. Sie ist also bald nach dem Rückzug in ihr Schlafzimmer verstorben - und wie es aussieht, ohne Fremdeinwirkung und auch ohne Drogenkonsum. Niemand konnte Suchtmittel in der Nähe ihres Bettes finden.

Bis das Ergebnis der toxikologischen Untersuchung vorliegt, kann es noch Monate dauern. Bis dahin werden Fans, Angehörige und Musikfreunde noch genug Zeit haben, das Dahinscheiden einer besonderen Sängerin zu betrauern. Einer Musikerin, die letztlich nicht stark genug war, um ihre Sucht zu überwinden.


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