Von Nils Reschke 0
ESC, nein danke

Altmeister Udo Jürgens grantelt: „ESC nur noch Fleischbeschau“

Die ersten zwei Shows hätten wir schon einmal hinter uns. Halbfinale Nummer eins ging am Dienstag über die Bühne, Halbfinale Nummer zwei folgte dann am Donnerstag Abend.

Udo Jürgens gewann 1966 für Österreich

Udo Jürgens gewann 1966 für Österreich

(© Getty Images / other)

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Nun kann sie also kommen, die große Finalshow beim Eurovision Song Contest in Malmö. Dann will Cascada zum dritten Mal in der Geschichte dieses Musikwettbewerbs den Sieg für Deutschland nach Hause holen. Ob ihr dieses Kunststück wie einst Nicole und dann Lena gelingt, wird sich zeigen.

Fest steht schon einmal, dass nicht alle beim ESC einschalten werden. Beispielsweise Schlager-Legende Udo Jürgens. Er kann diesem Musikcontest rein gar nichts mehr abgewinnen. Warum? Der Nachrichtenagentur APA sagte er: „Der heutige Wettbewerb ist zur Fleischbeschau und Tanzveranstaltung verkommen.“  Ob das Wort „verkommen“ nun in diesem Zusammenhang passt oder nicht, ist gewiss Geschmacksache. Recht hat der Sieger des Grand Prix von 1966 mit seinem Song „Merci Cherie“ aber sicherlich mit seiner Kritik.

ESC mit „wild aufgebrezelten Hühnern“

Denn regelmäßig versuchen einige Nationen damit zu punkten, eine möglichst hübsche Sängerin auf die Bühne zu schicken. Das könnte man dieses Mal ja auch Deutschland vorwerfen. Und lässt sich eine solche nicht auftreiben, dann muss eben eine besonders – nun, ja – kreative Bühnenshow her.

Barbara Schöneberger, die aus Deutschland das Vorprogramm und die After Show moderieren wird, sieht das etwas gelassener: „Ach Gottchen, da geht es doch eigentlich gar nicht um mich oder die Musik, sondern darum, ein paar wild aufgebrezelte Hühner tanzen zu sehen“, meinte sie in der Bild-Zeitung. Um dann noch schnell zu ergänzen: „Und irgendeiner Omi beim Plärren zuzuhören.“

ESC-Finale: In dieser Reihenfolge singen die Kandidaten!


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