Von Nils Reschke 0
Dallas Mavericks

„Als wäre Supermann durch die Tür gekommen“: Dirk Nowitzki wieder da!

Er hat den Dallas Mavericks gefehlt, doch nun ist er wieder da: Dirk Nowitzki gab bei den San Antonio Spurs sein Comeback. Doch auf den Superstars und die Mavs wartet noch ein harter Weg bis in die Play-offs.


Im AT&T Center in San Antonio zeigte die Videowall 6 Minuten und 28 Sekunden an – dann war es soweit. Superstar Dirk Nowitzki wurde eingewechselt, betrat das Feld und wurde nicht nur von den Fans der Dallas Mavericks gefeiert. Auch der Anhang des Gastgebers, die Fans der Spurs, klatschten artig Beifall, wenngleich sie wussten: Mit Basketball-Star Nowitzki würde es ungleich schwerer werden, die Mavericks in die Knie zu zwingen. Doch alle Sorgen der Heimmannschaft waren unbegründet, denn auch mit Dirk Nowitzki gingen die Dallas Mavericks im AT&T Center mit 91:129 sang- und klanglos unter.

„Schwere Beine“ habe er gehabt, gab Dirk Nowitzki nach der Schlusssirene zu Protokoll. „Aber ich habe mich durchgekämpft“, meinte „The German Wunderkind“ hinterher erleichtert, dass alles nach seiner langwierigen Verletzung so gut geklappt habe. Zumindest bei ihm persönlich. In einem Interview mit dem US-amerikanischen TV-Sender ESPN sagte Nowitzki: „Persönlich war ich nach der langen Pause ganz zufrieden.“ Es sei sogar besser gelaufen, als er gedacht habe. „Als Team haben wir allerdings einen langen Weg vor uns, der nur noch nach oben führen darf. Wir sind in der Defense nicht gut, und im Offensivspiel treffen wir katastrophale Entscheidungen“, so der Mavericks-Star nach der deutlichen Klatsche.

Insgesamt brachte es der 34-Jährige auf respektable 20 Minuten Einsatzzeit bei seinem etwas überraschenden Comeback. „Ich habe mich vor dem Match gut gefühlt, also wollte ich es auch versuchen“, meldete sich Dirk Nowitzki zwei Monate nach seiner Operation am Knie somit zurück auf der großen Bühne der NBA, der US-amerikanischen Profiliga. Dort stehen den Mavericks aber schwere Zeiten entgegen. Denn insgesamt gewann Dallas in seinen letzten sieben Begegnungen nur eine einzige. Dadurch sind sogar die Plätze in Gefahr, die zu einer Teilnahme an den Play-offs berichtigen. Trotzdem – als Dirk Nowitzki sich seiner Trainingsjacke nach knapp sechseinhalb Minuten entledigte und auf Feld kam, war das, als „wäre plötzlich Supermann durch die Tür gekommen“, grinste Mitspieler Dahntay Jones.


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