Von Steffen Trunk 0
Er bricht sein Schweigen

"Alles was zählt"- Martin Walde: In Afghanistan wäre er fast gestorben

Als Fußballspieler Nick Zimmermann kennt man den "Alles was zählt"-Schauspieler Martin Walde. Doch dass dieser auch im Afghanistan-Krieg war, wissen nur die wenigstens. In einem schockierenden Interview spricht der hübsche Blonde über die dramatischen Erlebnisse am Kunduz.


Vor zwei Jahren bekam "Alles was zählt"-Schauspieler Martin Walde (25) hautnah mit, was Krieg genau bedeutet. Mit seiner Band unternahm er eine Konzertreise durch die Krisenregionen von Afghanistan. Sie besuchten die am Kunduz, Kabul und Mazar-e-Scharif stationierten Soldaten und wollten mit ihrer Musik Abwechslung in den gefährlichen Lebensalltag der Streitkräfte bringen.

Nur wenige Meter entfernt gingen die Bomben nieder

Erst heute spricht der 25-Jährige, der erst seit kurzem in der Serie dabei ist, über die dramatischen Erlebnisse. Oft waren sie nur wenige Kilometer vor Bombenanschlägen entfernt gewesen und konnten die lauten Maschinengewehre aus der Nähe hören, so Martin Walde. Er gibt auch zu, er hatte Todesangst!

Martin Walde: „Wir hatten Todesangst“

Mulmig kann einem bei dieser Vorstellung werden! Doch es kam für Martin Walde und seine Band noch schlimmer: "Ein weißer Pickup versperrte unserem Konvoi mitten auf einer Kreuzung den Weg. Uns war nicht klar, ob es ein Versehen oder ein Anschlag war. Wir hatten Todesangst. Erst nach langen Sekunden der Anspannung fuhr der Wagen zurück und ließ uns passieren." Doch neben all dem Leid hatte diese Reise für Martin auch etwas Gute: Er lernte in Afghanistan auch seinen heutigen Manager Götz Elbertzhagen kennen.

Wir sind froh, dass der "AWZ"-Schauspieler wieder in Deutschland ist und hoffen, er kann diese dramatischen Erlebnisse schnell verarbeiten.


Teilen:
Geh auf die Seite von: