Von Nils Reschke 0
Die Wanderhure

Alexandra Neldel hakt das Mittelalter ab: „Ein Cappuccino ist etwas Schönes“

Eine Fußbodenheizungen und fließendes Wasser hat sie so richtig schätzen gelernt. Und auch die Daunendecken, wie Alexandra Neldel nach ihrem „Ausflug“ ins Mittelalter jetzt der Gala verriet. Heute Abend strahlt Sat.1 den dritten Teil „Das Vermächtnis der Wanderhure“ aus, in dem die Schauspielerin auch in einer Geburtsszene zu sehen ist


Nach „Die Wanderhure“ und „Die Rache der Wanderhure“ dürfen wir Alexandra Neldel heute ein drittes und letztes Mal in der Rolle als Marie Schärer sehen. Denn der Privatsender Sat.1 zeigt ab 20.15 Uhr den dritten Teil „Das Vermächtnis der Wanderhure“ und hofft auf ähnlich starke Einschaltquoten wie bei den beiden Vorgänger-Filmen. Den ersten Teil sahen immerhin fast zehn Millionen Zuschauer, bei der Fortsetzung Anfang 2012 „Die Rache der Wanderhure“ schalteten über acht Millionen Zuschauer ein. Und was darf das TV-Publikum dieses Mal im „Vermächtnis der Wanderhure“ erwarten?

Marie ist schwanger, wird entführt – und muss ihr Baby so in einem Kerker und an Ketten gehängt zur Welt bringen. Ihr Sohn wird ihr schließlich genommen. Aber als Sklavin in einem Harem setzt sie Gott und die Welt in Bewegung, um ihn wieder in den Armen zu halten. Schauspielerin Alexandra Neldel blickt vor der Ausstrahlung des letzten Teils der Wanderhuren-Saga jedenfalls zufrieden auf die Dreharbeiten zurück und sagt in einem Interview mit der Gala: „Die Rolle der Marie ist sehr komplex und so was spielen zu können, das hat man nicht so oft.“ Eine besondere Herausforderung sei dabei der Schwertkampf gewesen, für den sie sehr viel Sport getrieben habe, um sich darauf vorzubereiten. Die eher ungewöhnlichste Erfahrung sei hingegen gewesen, eine Geburt vor laufenden Kameras zu spielen.

„Das war sehr eigenartig“, gibt die hübsche Schauspielerin zu. „Aber du lässt dann einfach los und es ist dir total egal, was die anderen über dich denken. Du schreist und es ist egal, wie du aussiehst.“ Mit dem Mittelalter jedenfalls hat Alexandra Neldel erst einmal abgeschlossen und fühlt sich im Hier und Jetzt wesentlich wohler. „So ein Cappuccino ist schon etwas Schönes“, schmunzelt sie. „Gummistiefel sind auch eine wahnsinnig tolle Erfindung. Wir hatten immer nur diese kleinen Schläppchen und es war matschig und nass.“ Doch insgesamt habe es Spaß gemacht, in diese mittelalterliche Stimmung einzutauchen. „Abends dann war ich aber auch immer froh, wieder in meinem Hotelzimmer zu sein.“


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