Von Mark Read 0

Alexander McQueen: Drogen- Cocktail vor Selbstmord


Der Star- Designer Alexander McQueen wurde am 11. Februar 2010 tot in seiner Wohnung in London aufgefunden. Es war eindeutig Selbstmord.

Der britische Designer nahm sich nur einen Tag vor der Beerdigung seiner Mutter, an der er sehr hing, das Leben.

Der Londoner Richter Paul Knapman, der mit dem Tod von McQueen beauftragt wurde, gab nun bekannt, dass sich Alexander McQueen vor seinem Selbstmord einen Cocktail aus Kokain, Beruhigungsmitteln und Schlaftabletten einflößte. Sein seelisches Gleichgewicht sei zu diesem Zeitpunkt schon erheblich gestört gewesen, so erläuterte Knapman den Zustand, in dem sich der erst 40- Jährige Designer befand.

Zu den Untersuchungen von McQueens Tod wurde auch sein Psychiater Stephen Pereira hinzugezogen. Er beschrieb den erfolgreichen Modeschöpfer als depressiv. Er verriet dabei, dass Alexander McQueen schon ein Jahr zu vor zwei Mal eine Überdosis der Droge „Kokain“ geschnupft hätte. Stephen Pereira führte das darauf zurück, dass der begabte Modemacher nur schwerlich dem Druck der Modebranche standhalten konnte. McQueen wäre trotz seines Erfolges ein unsicherer Mensch gewesen. Er nahm sich selbst nur durch seine Arbeit wahr. Nach eigenem Empfinden wäre seine Arbeit als Designer die einzige Bestätigung in seinem Leben gewesen, und der einzige Bereich in dem er es selbst zu etwas gebracht hätte, so ließ Pereira abschließend zum Tod des Star- Designers verlauten.

Warum der Designer sich selbst als ausgegrenzt fühlte ist für Außenstehende nur schwer nachvollziehbar.

Alexander McQueen kam aus einfachen Verhältnissen. Er hinterließ in der Modewelt oftmals einen flegelhaften Eindruck und schockte mit auffallendem, provozierendem Auftreten. Als Chefdesigner beim Franzosen „Givenchy“ war er mehrere Jahre schon sehr erfolgreich tätig bevor er zum Italiener „Gucci“ wechselte, unter dessen Dach er dann später sein eigenes Label herausbrachte.


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