Von Martin Müller-Lütgenau 0
94 Millionen Euro-Wechsel zu Real

Alex Ferguson wollte Cristiano Ronaldo "erschießen"

2009 wechselte Cristiano Ronaldo für die Rekordsumme von 94 Millionen Euro von Manchester United zu Real Madrid. Sein ehemaliger Trainer Sir Alex Ferguson enthüllt in seiner neuen Autobiografie, warum er den Portugiesen zum damaligen Zeitpunkt am liebsten erschossen hätte.

Sir Alex Ferguson ist einer der erfolgreichsten Fußballtrainer aller Zeiten. Der ehemalige Coach von Manchester United trainierte in den vergangenen 27 Jahren einigen der besten Spieler der Welt – darunter auch Cristiano Ronaldo. In seiner jüngst erschienen Autobiografie erläutert der Schotte die Hintergründe zum Weltrekordwechsel des Portugiesen und warum er ihn am liebsten erschossen hätte.

"Ich würde dich eher erschießen als dich jetzt an diesen Typen zu verkaufen!"

"Ich bin nach Portugal gegangen und Ronaldo erklärte, dass er zu Real will. Ich habe geantwortet: 'Du kannst nicht dieses Jahr gehen. Ich weiß, du willst zu Real, aber ich würde dich eher erschießen als dich jetzt an diesen Typen zu verkaufen“, so Ferguson. Zum damaligen Zeitpunkt pfegte der United-Coach eine private Fehde mit Real Madrids ehemaligen Präsidenten Ramon Calderon, der vollmundig verkündete, dass Ronaldo eines Tages für die Königlichen spielen werde.

Fergusons Abkommen mit seinem Musterschüler

Letztlich schloss der 71-Jährige ein Abkommen mit dem Angreifer: "Wenn du deine Leistung bringst, uns nicht zum Narren hältst und jemand eine Rekord-Ablöse bietet, werden wir dich gehen lassen." Ein Jahr später war es dann soweit. Real zahlte eine bis dato nie erreichte Summe und Ronaldo durfte sich seinen lang gehegten Traum erfüllen.


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