Von Sabine Podeszwa 0
Musikkolumne

Album-Review: Twilight Breaking Dawn Part II-Soundtrack

Der Soundtrack zu "Twilight Breaking Dawn Part II" ist auf dem Markt und soll die Fans musikalisch schon mal auf den Filmstart einstimmen. Eine gute Mischung an Songs, die die richtige Stimmung verbreiten und nicht nur etwas für Twilight-Fans sind.


Am 22. November kommt der letzte Teil der beliebten Vampir-Sage Twilight in die Kinos. Mit „Breaking Dawn Part II“ endet die Liebesgeschichte zwischen Bella Swan und Edward Cullen und während die hartgesottenen Fans es kaum noch abwarten können, gibt es bereits seit dem 9. November schon den neuen Soundtrack zu kaufen. Was liegt also näher, als sich die Wartezeit mit der Filmmusik zu vertreiben und sich musikalisch schon mal ein wenig in Stimmung zu bringen?

Ebenso wie seine Vorgänger kann sich der Soundtrack zu Twilight Breaking Dawn Part II durchaus sehen lassen. Eine gelungene Mischung aus gefühlvollen und mystischen Songs, die jedoch in keinem Moment kitschig erscheinen. Einziges Manko: Ich vermisse Muse! Ein Kracher wie „Supermassive Black Hole“ oder etwas übermäßig Dramatisches wie „Neutron Star Collision“, hätte dem Album genau die richtige Portion Schliff gegeben. Nichtsdestotrotz ein lohnenswertes Album, das man sich ruhig auch zu Gemüte führen darf, wenn man mit Twilight nichts am Hut hat.

Der Titelsong heißt „The Forgotten“ und stammt diesmal von Green Day. Wer mit der Band bislang, so wie ich, nichts anfangen konnte, wird vermutlich überrascht sein, denn bei dem Song handelt es sich um eine einprägsame und schöne Ballade, die eindeutig zu den besseren Songs des Albums zählt.

Twilight-Fans wird Nikki Reed bekannt sein. Sie spielt „Rosalie Hale“ in der Vampir-Sage und hat gemeinsam mit ihrem Musiker-Mann Paul McDonald den Song „All I’ve ever needed“ beigesteuert. Twilight-Soundtracks eignen sich zudem immer ganz hervorragend für persönliche Neuentdeckungen. Dieses Mal sind St. Vincent mit „Antidote“ meine Favoriten. Hierbei handelt es sich um eine etwas groovigere Nummer, die jedoch an Mystik, Dramatik und pompösen Gesängen trotzdem die volle Bandbreite bietet. Auch Passion Pit mit „Where I come from“ haben mich sofort überzeugt.  Ebenfalls zu erwähnen sind die etwas bekannteren Vertreter aus dem Musikbusiness. Ellie Goulding ist mit „Bittersweet“ dabei, Christina Perri mit „A Thousand Years Part II“ und Feist mit „Fire in the Water“. Aber hört am besten selbst rein, egal ob Twilight-Fan oder nicht.

Hier die komplette Liste der Songs und Interpreten:

Where I come from  -   Passion Pit

Bittersweet  - Ellie Goulding

The Forgotten  -  Green Day

Fire in the Water  -  Feist

Everything and Nothing  -   The Boom Circuits

The Antidote  -   St. Vincent

Speak Up   -  POP ETC

Heart of Stone  -  Iko

Cover your Tracks   -  A Boy and his Kites

Ghosts   -  James Vincent McMorrow

All I’ve ever needed  - Paul McDonald & Nikki Reed

New for you  -   Reeve Carney

A Thousand Years, Pt.2 -  Christina Perri

Plus que ma propre vie   -   Carter Burwell

 


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