Von Stephanie Neuberger 0
Offenes Interview

Alanis Morissette litt an Wochenbettdepression

Alanis Morissette ist seit Ende 2010 Mutter eines Sohnes. Auch wenn sie selbstverständlich ihren Sohn sehr liebt, litt die Sängerin kurz nach der Entbindung an Wochenbettdepressionen. Heute gesteht sie, dass sie sich viel früher Hilfe hätte suchen sollen.


Es ist immer noch ein Tabuthema, dabei trifft es viele Frauen nach der Entbindung. Obwohl sie ihr Kind lieben, leiden die frisch gebackenen Mütter an Wochenbettdepressionen. Immer noch suchen sich viele Frauen nicht sofort Hilfe. Auch Sängerin Alanis Morissette hatte dieses Problem. Im Interview mit Entertainment Canada Tonight spricht sie über das Muttersein und die schwierige Zeit nach der Geburt.

Am 25. Dezember 2010 erblickte ihr Sohn, Ever Imre, das Licht der Welt. Doch nach der Geburt war es für die Sängerin sehr schwer. Offen spricht sie darüber, dass sie an einer Wochenbettdepression litt. Zu Beginn wollte sie dies aber nicht wahrhaben. „Ich dachte, es sei nur eine holprige Phase – wenn ich einfach weitermache, würde es schon weggehen. Doch ich erkannte dann: Je länger ich warte, desto schlimmer würde es werden.“

Daher suchte sich Alanis professionelle Hilfe. Heute weiß die Musikerin, dass sie diesen Schritt viel früher hätten gehen sollen. Mit ihrer offenen Beichte möchte Alanis Morissette allen Müttern Mut machen, sich nicht zu schämen, sondern nach Hilfe zu bitten. „Wenn ich irgendetwas damit erreichen kann, weil ich über meine Erfahrung mit der Wochenbettdepression spreche, dann vielleicht, dass diese Scham darüber endlich verschwindet. Ich habe viel zu lange gewartet, mir Hilfe zu holen.“

Heute ist die Sängerin glücklich und genießt das Leben mit ihrem Sohn und Ehemann, Mario Treadway.

Unlängst veröffentlichte Alanis Morissette nach vier Jahren Wartezeit ihr neues Album "Havoc and Bright Lights".


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