Von Victoria Heider 0
Sendung mit Rabe „Rudi“ und dem „Koffer“

Adelheid Arndt: Das macht die „Siebenstein“-Darstellerin heute

Adelheid Arndt "Siebenstein"

Adelheid Arndt spielte von 1988 bis 2003 "Frau Siebenstein"

(© Teutopress / imago)

Neben „Löwenzahn“ und „Der Sendung mit der Maus“ ist „Siebenstein“ eines der beliebtesten Programme für Jung und Alt. Von 1988 bis 2003 spielte Adelheid Arndt die Besitzerin des ganz besonderen Trödelladens, die zugleich die beste Freundin von Rabe „Rudi“ und dem „Koffer“ war. Seitdem ist es um Adelheid Arndt aber ruhig geworden.

Schon seit 27 Jahren begeistert die ZDF-Sendung „Siebenstein“ Kinder und Erwachsene. „Frau Siebenstein“ ist die Inhaberin eines Trödelladens, in dem es viele wunderliche, schöne und teilweise auch magische Gegenstände gibt. Bei ihr leben außerdem der freche Rabe „Rudi“ und der altkluge „Koffer“. Zusammen erleben sie viele lustige, spannende aber auch lehrreiche Abenteuer.

„Siebenstein“ schauspielert momentan nicht mehr

Heute mimt Henriette Heinze (42) die Ladenbesitzerin. Zwischen 1988 und 2003 verkörperte jedoch Adelheid Arndt (63) „Frau Siebenstein“. Seit ihrem Aus hat man von der sympathischen Schauspielerin leider wenig gehört und gesehen. Bis 2006 stand sie auf der Bühne des Wiener Schauspielhauses, im TV spielte sie zuletzt 2007 eine Nebenrolle im „Tatort“. Die Schauspielerei stellt sie momentan hinten an und kümmert sich um andere Projekte. So verfasst sie Texte für eigene Lesungen, beispielsweise über den Künstler George Grosz. 2014 las sie bei den Musiktagen Mondsee aus den Briefen von Johannes Brahms und Clara Schumann vor.

Arndt engagiert sich verstärkt sozial

Als Mitbegründerin der Organisation „Jag Suisse“ sowie des Vereins „leben wie du und ich“ steht für Arndt aber die Arbeit für und mit Behinderten im Fokus. Beide Projekte setzen sich dafür ein, dass Menschen mit Behinderung ein weitestgehend selbstbestimmtes Leben führen können. Aus eigener Erfahrung weiß Arndt, dass das durchaus möglich ist: Ihre Tochter Johanna (31) ist selbst körperlich behindert. Sie sitzt zwar im Rollstuhl und hat Sprachschwierigkeiten, dennoch „kann sie selbst denken und selbst entscheiden“, erklärt Arndt gegenüber der „taz“.

 

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