Von Nils Reschke 0
Who Wants to Live Forever?

21 Jahre nach seinem Tod: Letzte Ruhestätte von Freddie Mercury entdeckt!

Vor 21 Jahren starb Freddy Mercury, der im Krematorium des Kensal Green Friedhofs eingeäschert wurde. Wo die Urne steht oder seine Asche verstreut wurde, blieb bisher ein Geheimnis. Doch das scheint nun gelüftet – wenngleich der Ort wenig spektakulär ist. Es soll genau dieser Friedhof sein.


Über zwei Jahrzehnte ist es mittlerweile her, dass am 24. November 1991 die Musikwelt den Atem anhielt: Freddie Mercury, der geniale Leadsänger der legendären Band Queen war tot. Erst einen Tag zuvor hatte Mercury damals die Öffentlichkeit darüber informiert, dass er an Aids erkrankt sei. Um seine letzte Ruhestätte rankten sich seitdem viele Mythen und Legenden. Die ursprüngliche Version lautete bisher, dass Freddie Mercurys Leiche eingeäschert worden sei und die Urne von seinen Eltern mitgenommen wurde. So jedenfalls schilderte es damals eine Mitarbeiterin des zuständigen Friedhofs. Bisher – denn jetzt wurde offenbar Freddy Mercurys letzte Ruhestätte entdeckt!

Auf eben jenen Kensal Green Cemetery, wo Freddie Mercury vor 21 Jahren im Krematorium eingeäschert wurde, wurde nun nämlich eine Gedenktafel entdeckt, auf der übersetzt folgende Inschrift zu lesen ist: „In liebevoller Erinnerung an Farrokh Bulsara. 5. Sept. 1946-24. Nov. 1991.“ Die Daten stimmen also, der bürgerliche Name von Freddy Mercury ebenso. Auf Französisch ist dort außerdem noch zu lesen: „Pour Etre Toujours Pres De Toi Avec Tout Mon Amour. M.“ Wörtlich übersetzt: „Um dir immer mit all meiner Liebe nahe zu sein“. Der Buchstabe M gibt zudem einen Hinweis auf Mercurys Freundin Mary Austin.

Ihr hatte der Queen-Sänger einst immerhin nicht nur sein Millionen-schweres Anwesen hinterlassen, sondern auch die Rechte an einigen seiner Songs. Mercurys Lebensgefährte Jim Hutton, der vor rund drei Jahren verstarb, hatte stets behauptet, Freddie Mercury sei auf seinem Grundstück in der Garden Lodge in Kensington beerdigt worden. „Ich bin mir ziemlich sicher, dass sich seine letzte Ruhestätte am Fuße des Kirschbaums befindet, um alles überblicken zu können“, hatte er sich drei Jahre nach Mercurys Tod dazu geäußert. „Die Entdeckung der Gedenktafel ist wirklich aufregend und ein echter Durchbruch“, äußerte sich ein Fan nervös. Gut möglich also, dass bald Tausende zum Kensal Green Friedhof pilgern werden.


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