Von Olga Lügenscheidt 0
Sarah Jessica Parker & Co.

15 Jahre "Sex and the City": Mode, Männer & das Single-Leben

Unglaublich wie schnell die Zeit vergeht. Vor 15 Jahren wurde in den USA die erste Folge von "Sex and the City" ausgestrahlt. Liebesdramen, One-Nightstand, Freundschaft, Manolo Blanik und Chanel: "Sex and the City" hat sich in den letzten 15 Jahren zur Kult-Serie katapultiert. Wir gehen dem ganzen auf den Grund.

Sex and the City

Die legendäre "Sex and the City"-Crew

(© Getty Images / other)

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"SATC" eroberte die Herzen der weiblichen Serienfans in kürzester Zeit, denn die Serie war anders. Ganz offen wurde in der Serie über Sex, das Singleleben und die komplexe Männerwelt gesprochen.

Carrie, Samantha, Charlotte und Miranda hätten nicht unterschiedlicher sein können. Die vier Leinwand-Freundinnen wurden in den letzten 15 Jahren zu Kultfiguren. Samantha war für ihre revolutionären Sex-Sprüche bekannt und Charlotte stellte ihren Gegenpart dar: Das konservative Mädchen mit romantischen Märchenvorstellungen. Jede Darstellerin durfte auf eine sehr witzige Art und Weise ein Klischee erfüllen.

Doch die Kult-Serie war auch immer wieder harter Kritik ausgesetzt. Denn die Tatsache das Liebe und Geld in der Serie so untrennbar miteinander verknüpft war, störte viele. Auch wurde die Serie oft als oberflächlich bezeichnet. Denn nicht nur Männer, Liebe und die Freundschaft standen im Vordergrund: Die Mode der vier Freundinnen war ein wichtiger Faktor der Serie.

Der "Sex and the City" Look

So widersprüchlich es ist, aber viele Fans beteten die Serie gerade wegen den extravaganten Looks an. Vor allem die Protagonistin Sarah Jessica Parker alias Carrie war die Stylequeen der Serie. Durch die New Yorker Stylistin Patricia Field, bekam die Serie ihren ganz eigenen Look. Field wurde durch ihre außergewöhnlichen Kostüm-Kreationen ebenfalls zum Star.

"Carry Bradshaw" war die Mutigste der vier Freundinnen, denn keine kombinierte verschiedenste Looks so wie sie. Sie mixte Vintage mit Avantgardischer Mode. Egal ob Gucci, Fendi oder Chanel ein Designer Teil durfte nicht fehlen. Vor allem liebte die New Yorkerin Schuhe: Die Schuhdesigner Manolo Blahnik und Christian Louboutin profitierten von der Schuh-Manie und wurden durch die Serie weltberühmt.

Doch welche Durchschnittsfrau verfügt schon über das Budget einer New Yoker Upper East Side-Lady und kann sich Manolos oder eine Gucci Tasche leisten? Vor allem warum braucht man so ein It-Piece denn überhaupt?

Ein berühmter Satz von Carrie Bradshaw lautet:"Am liebsten habe ich mein Geld dort, wo ich es sehen kann - hängend in meinem Kleiderschrank!" . Carrie war in der Serie eigentlich immer pleite und hat ihre letzten Dollar für teuere Designer-Klamotten ausgegeben.

New York der Nabel der Welt?

Ob die Serie gewisse Dinge verherrlichte oder nicht, man sollte nicht immer alles so steif sehen. „Sex and the City“ handelt nun mal von Frauen Mitte 30 (oder älter) die der New Yorker Upper Class zugehören. Was haben wir von den Damen gelernt? New York ist der Nabel der Welt , eine gefakte Handtasche ist ein No Go und Männer kommen und gehen. Wahre Freundinnen bleiben immer an Ihrer Seite, egal, wie anstrengend Sie gerade sind!

Trotz gewisser Oberflächlichkeit behandelt die Serie auch gesellschaftskritische Fragen. Man muss als Mitdreißiger Frau noch nicht verheiratet sein und es ist auch absolut legitim keine Kinder zu haben. Auf eine sehr spielerische Art und Weise ging die Serie mit vielen Klischees und Rollenzuschreibungen um. Für viele Frauen wirkte die Offenheit und Ehrlichkeit der Serie befreiend.

Die besten Sprüche von Charlotte, Samantha, Miranda und Carrie:

Charlotte: "Meine Ehe ist wie eine Fendi-Fälschung! Trey und ich sehen von außen wie das perfekte Paar aus aber von innen ist das alles eine Fälschung. Wir hatten noch nie Sex!"

Miranda: „Wann war eigentlich diese Konferenz auf der alle Männer beschlossen haben, dass sie jetzt nur noch für Giraffen mit Riesenbrüsten einen hoch kriegen?... Wir müssen uns wohl damit abfinden, dass in unserer Kultur unerfüllbare Maßstäbe für Schönheit propagiert werden".

Samantha:"Ich bin pro-sexuell. Ich pro-biere alles mal aus".

Carrie: "Vielleicht geht es bei dem Kalten Krieg gar nicht um Hass, vielleicht geht es um Furcht. Furcht vor dem Unbekannten. Verheiratete Menschen hassen Singles gar nicht, sie wollen nur wissen, was sie von uns zu halten haben."


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