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12. Mai 2017 - 14:01 Uhr / Marion Wierl

Ein Ende mit Knall

Wolfgang Bahro spricht über das Ende von „Jo Gerner“
Wolfgang Bahro

Wolfgang Bahro alias „Jo Gerner“

Wie würde man einen Charakter, der schon seit gut 24 Jahren Teil einer Serie ist, aus dem Spiel nehmen? Mit einem großen Knall oder heimlich, still und leise? Wolfgang Bahro verkörpert mit seiner Rolle als „Jo Gerner“ einen eben solchen Charakter ei GZSZ und hat da so seine ganz eigenen Vorstellungen.

Seit 1993 ist Wolfgang Bahro (56) schon der Bösewicht „Jo Gerner“ bei GZSZ. Und immer noch ist kein Ende in Sicht, denn Bahros Vertrag wurde kürzlich um fünf weitere Jahre verlängert. Dennoch stellt sich nicht nur das Medienmagazin „DWDL“ im Interview die Frage, wie Bahros Wunschende für „Jo Gerner“ aussieht.

Bahros Antwort kommt prompt und kreativ: „Ich würde es ganz gerne sehen, wenn ,Gerner‘ mit seiner Yacht in Richtung Sonnenuntergang fährt. Und plötzlich explodiert die Yacht, weil ein Bösewicht eine Bombe dort platziert hat. Und wenn alle denken, ,Gerner‘ sei tot, sieht man aus dem Meer ein Periskop herauskommen und weiß, dass ,Gerner‘ sicher in einem U-Boot sitzt.“

Ein Ende ohne Serientod also, das laut Bahro von seiner Liebe zum Kriminalfilm „Fantomas“ aus dem Jahr 1964 geprägt ist. Für die Umsetzung würde er laut „DWDL“ einfach seine Kontakte von der Produktion von „Alarm für Cobra 11“ fragen. Der 56-Jährige hat sich wohl nicht zum ersten Mal Gedanken über das Ende seines GZSZ-Charakters gemacht. Doch genauere Pläne haben jetzt ja erst einmal Zeit, mindestens fünf Jahre...

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