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15. Januar 2018 - 10:50 Uhr / Lisa Klugmayer

Sie ebne den Weg „für einen dunkelhäutigen König in Großbritannien“

Meghan Markle: Rassistische Anfeindung von Politiker-Freundin
Meghan Markle

Meghan Markle

Meghan Markle musste sich schon in der Vergangenheit mit rassistischen Kommentaren herumschlagen. Jetzt ist sie wieder Opfer von Rassismus geworden. Diesmal war es die Freundin des britischen Politikers Henry Bolton, die sich in mehreren Textnachrichten abwertend über die Verlobte von Prinz Harry geäußert haben soll. 

Jo Marney (25), die Freundin des britischen Politikers Henry Bolton (54), äußerte sich laut „Mail on Sunday“ in Textnachrichten rassistisch gegen die Verlobte von Prinz Harry (33) und alle Menschen dunkler Hautfarbe. In diesen Textnachrichten soll sie Meghan Markle (36) als „dumme Schauspielerin betitelt haben und außerdem warnte sie davor, dass sie den Weg ebne „für einen dunkelhäutigen König in Großbritannien“. Sie spielt damit offensichtlich auf mögliche Kinder der beiden an, die eine dunklere Hautfarbe haben werden, da die Schauspielerin mütterlicherseits afroamerikanische Wurzel hat.

Meghan Markle

Meghan Markle und ihre Mutter Doris bei den Invictus Games

In einer Stellungnahme entschuldigte sich Jo Marney für ihre „schockierenden“ Aussagen. Diese seien allerdings aus dem Zusammenhang gerissen worden. Nach der Bekanntgabe dieser Nachrichten wurde die 25-Jährige aus ihrer Partei „Ukip“ (UK Independence Party) geworfen, dies bestätigte auch Henry Bolton, der Vorsitzende der Partei, über Twitter. Allerdings fordern auch viele den Rücktritt von Bolton selbst, der das Amt erst vor wenigen Monaten übernommen hatte. 

Meghan Markle und Prinz Harry

Meghan Markle und Prinz Harry wirken gut gelaunt

Nicht der erste rassischste Angriff gegen Meghan Markle

Dabei war das nicht die erste rassistische Anfeindung, die die „Suits“-Darstellerin über sich ergehen lassen musste. Kurz nachdem die Beziehung zwischen ihr und Prinz Harry öffentlich gemacht worden war, hat der Palast Meghan Markle in einem Appell gegen „sexistische und rassistische“ Kommentare in sozialen Netzwerken verteidigt.