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4. Oktober 2017 - 15:33 Uhr / Andreas Biller

Die „Unter deutschen Betten“-Stars im Interview

Veronica Ferres und Heiner Lauterbach: Keine Karriere läuft stetig gut

Was macht man, wenn man ganz am Boden ist und nicht mehr weiterweiß? Für Veronica Ferres‘ Charakter im neuen Film „Unter deutschen Betten“ bedeutet dies eines: Sie muss als Putzfrau arbeiten. Die Schauspielerin und ihr Co.-Star Heiner Lauterbach verraten uns bei der Premiere, wie sie mit derartigen Rückschlägen umgehen.

Von der Schlagerbühne auf den Boden der kalten Tatsachen: In „Unter deutschen Betten“ mimt Veronica Ferres (52) das One-Hit-Wonder „Linda Lehmann“, das nach der erfolglosen Musikkarriere von Freund und Manager Friedrich (Heiner Lauterbach, 64) verlassen wird und als Putzfrau anfangen muss.

Wir trafen die beiden bei der Premiere des Films in München und wollten wissen, ob sie sich während ihrer Karriere schon an einem Tiefpunkt sahen, von dem sie glaubten, nicht mehr hochzukommen. Ganz offen erklärt dabei Veronica Ferres, dass sie sich immer wieder in Frage stellt. „Das gehört auch dazu“, so die Schauspielerin. „Es gibt keine Karriere, die von Anfang an bis zum Ende immer gleich verläuft“, sagt auch Heiner Lauterbach.

Stetig gleich schlecht oder gleich gut gibt es laut dem Schauspieler nicht. Wenn es schlecht läuft, kommen wieder gute Zeiten, wenn es gut läuft, wieder schlechte, so Lauterbach. Tiefpunkte sind als Schauspieler ganz normal, schließlich ist das der unsicherste Beruf der Welt, sagt Veronica Ferres. Dieses Berufsrisiko hat laut der „ „Unter deutschen Betten““-Darstellerin aber auch etwas Gutes: „Dadurch freut man sich immer, wenn es wieder anders ist.“

Den Film „Unter deutschen Betten“ könnt ihr ab Donnerstag, dem 5. Oktober, in den Kinos sehen.