• Home
  • Artikel
  • Roy Black: Sein Sohn über ein Leben im Schatten des Schlagerstars
13. Juli 2012 - 09:15 Uhr / Kati Pierson

Mein Vater

Roy Black: Sein Sohn über ein Leben im Schatten des Schlagerstars

Schlagerlegende Roy Black verstarb im alter von nur 49 Jahren unter mysteriösen Umständen in seiner Fischerhütte. 20 Jahre nach dem Tod seines Vaters und 10 Jahre nach dem Tod der Mutter spricht jetzt der Sohn von Roy Black mit der Bunten.

"Der Sohn von ..." diese Worte hören viele Kinder von Prominenten täglich. Einer, der damit recht gut klar kommt ist Wayne Carpendale.Torsten Höllerich ist nicht nur der Sohn von Gerhard Höllerich alias Roy Black, nein sein Vater verstarb auch, als er ihn am meisten brauchte.

Gerade einmal 15 Jahre jung, musste er mit dem Tod eines geliebten Menschen leben und klarkommen. Das ist jetzt über 20 Jahre her. Zehn Jahre nach dem Tod der Schlagerlegende Roy Black mit nur 48 Jahren nahm sich auch seine Ex-Frau und Mutter von Torsten Höllerich, Silke Höllerich, das Leben. Der zweite Schicksalsschlag für den damals erst 25-Jährigen.

Heute lebt der Sohn der Schlagerlegende von Titeln wie "Ganz in Weiß", "Das Mädchen Carina", "Dein schönstes Geschenk" und "Ich denk an Dich" in Kolumbien. 20 Jahre nach dem Tod seines Vaters sprach er mit Bunte-Redakteurin Tanja May über den Tod seiner Eltern, den Erbstreit mit seinem Onkel, Roy Blacks Bruder Walter. Aus vielen E-Mails und Telefonaten wurden in der Zeitschrift acht Seiten.

So schildert er die Verzweiflung seines Vaters über seinen Körper, der nicht so funktionieren wollte, wie es Roy Black erwartete. Ein Gefühl, das der 35-Jährige Torsten gut kennt, denn er hat Diabetis Typ 1. Aber auch über seine Zeit bis 2005 auf Ibiza und Fans die fast täglich in des Restaurant von ihm und seinem Onkel kamen und Fotos mit sichtbarer Trauer einforderten und böse wurden, wenn sie diese nicht erhielten.

Er spricht über den Moment als er von seiner Mutter erfährt, dass sein Vater tot ist. Er spricht über den Augenblick als ihn die Nachricht erreicht, dass auch seine Mutter sich das Leben genommen hat und wie er ihren Abschiedsbrief öffnet.

Obwohl in Kolumbien mit dem Namen Roy Black keiner etwas anfangen kann und er die Abgeschiedenheit dort genießt, vermisst er seine Eltern auch heute noch und denkt viel an sie. Er spürt sie fast täglich und erkennt viele ihrer Charakterzüge in sich wieder. Auf die Frage, ob er stolz sei, der Sohn von Roy Black zu sein, antwortet er: "Es ist ja keine Leistung, die ich mir selbst erarbeitet habe, der Sohn einer berühmten Persönlichkeit zu sein."