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29. November 2017 - 14:33 Uhr / Selina Jüngling

Er macht immer noch Musik

„Mambo No. 5“: Was wurde eigentlich aus Lou Bega?

1999 stürmte Lou Bega mit „Mambo No. 5“ nicht nur die deutschen Charts. Der Song war auch international ein riesiger Hit! Aber was ist eigentlich aus dem charmanten Münchner geworden? Wir haben mal ein bisschen recherchiert und entschuldigen uns für den Ohrwurm, der auch nach dem Lesen dieses Artikels nicht verschwindet.

Ladies and Gentlemen, this is Mambo No. 5!“ Diesen Satz wird man wohl für immer mit Lou Bega (42) verbinden. „Mambo No. 5“ war der Sommer-Hit von 1999 und war in sämtlichen Ländern auf Platz eins. Sogar in den USA schaffte es der Ohrwurm auf Platz drei der Single-Charts. Danach war es jedoch schwer für Lou Bega, diesen Erfolg zu toppen. 

Alle paar Jahre bringt der Musiker ein Album heraus, das aber nie an sein erstes, „A Little Bit of Mambo“ (1999), herankommt. Aus seinem vierten Album, „Free Again waren die Singles „Boyfriend und „Sweet Like Cola“ in Deutschland relativ erfolgreich und erreichten 2010 Platz 71 und 37 in den Single-Charts. 

Hat Lou Bega „Mambo No. 5“ kopiert? 

Im selben Jahr kam es zu einem Rechtsstreit zwischen Lou Bega und der Erbin von rez Prado. Lou Bega soll die eingängige Instrumental-Melodie seines größten Hits von dem kubanischen Musiker kopiert haben! Dieser hat den Song bereits 1949 komponiert.  Das Gericht gab der Erbin Recht und entschied, dass Lou Bega und sein Koautor „Zippy“ Pletschacher nicht die alleinigen Urheber von „Mambo No. 5“ seien. 

„Best Of Lou Bega – Seine größten Hits“ 

2016 brachte David Lubega, so sein eigentlicher Name, ein Best-Of-Album heraus, auf dem auch seine neuste Single „Hands Up for Love“ zu hören ist. In dem Musikvideo spielt seine Tochter Jada Love (9) mit, die auch einen Gesangspart im Song hat. Mit ihr und seiner Frau Jenieva Jane, mit der er seit 2014 verheiratet ist, wohnt der Musiker in Berlin. 

Bis heute tourt Lou Bega mit seiner Musik durch die Welt. 2017 war er unter anderem auf den Azoren, in Moldawien und natürlich in Deutschland unterwegs.