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23. Januar 2018 - 00:01 Uhr / Andreas Biller

Der vierte Tag und einer dreht durch

Dschungelcamp 2018: „Ich komm mir vor wie Kader Loth!“
Matthias Mangiapane und Hubert Fella

Matthias Mangiapane und Hubert Fella

Aller guten Dinge sind … Vier! Im Dschungelcamp 2018 schafft es Matthias Mangiapane endlich, eine Dschungelprüfung erfolgreich abzuschließen - wenn auch mit gewaltig viel Jammern davor. Im Camp wird währenddessen mal wieder über Tatjana Gsells hollywoodreifes Leben gesprochen und sich über den jeweiligen Promistatus unterhalten. So war Tag Vier bei „Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!“. 

Wenn jemand im Dschungelcamp 2018 laut aufschreit: „Ich komm mir vor wie Kader Loth“, kann das kein gutes Zeichen sein. Wir erinnern uns: Kader musste 2017 fast täglich in die Prüfungen, genau wie Matthias Mangiapane (34) jetzt. Weitere Gemeinsamkeit der beiden brünetten Diven: der üppige Kajal-Verbrauch.

Nachdem der 34-Jährige – ja, 34 – sich erst im Camp über die Entscheidung der Zuschauer aufregt und so mit großer Wahrscheinlichkeit für seine Teilnahme an der nächsten Prüfung sorgt, tritt er an und bestreitet die vierte Dschungelprüfung: das weiße Irrenhaus, das sich von Trumps Weißem Haus nur dadurch unterscheidet, dass hier tatsächlich mal gearbeitet wird.

Für die nächste Mahlzeit der Camp-Insassen muss Matthias in zwölf Minuten durch vier üppig mit Tierchen, Tierabfällen und Tierexkrementen dekorierte Räume hindurch. Dabei darf er Sterne und Traumata einsammeln, die er wohl erst durch eine Therapie loswird.

Dschungelcamp 2018: Matthias lutscht die Augen sauber

Im ersten Raum geht es direkt abstoßend los: Matthias muss in Bergen von Fleischabfällen nach vier Sternen suchen. Nachdem er gerade so zwischen Flusskrebsen und Abfällen zwei Stück findet, kommt wohl einer der ekligsten Momente der Staffel: Um in den nächsten Raum zu gelangen, muss der Camper Fischaugen sauber lutschen, damit sie von einem Augenscanner gescannt werden können.

Als wären die Augen aus Erdbeereis, macht sich Matthias ran und schafft es tatsächlich ohne zu würgen ins nächste Zimmer. Dort warten erstmal nur Tauben auf den Reality-TV-Berufskandidaten, doch dazu gesellen sich nach wenigen Sekunden Kakerlaken, Mehlwürmer und Grillen, die von der Decke fallen. Nichts desto trotz schafft er es auch hier einen Stern und den Ausgang zu finden.

Als ob RTL das Pulver an Ekelhaftigkeit mit ihren ersten beiden Räumen bereits verschossen hat, warten in den letzten beiden Räumen keine furchtbaren Dinge mehr. Außer man fürchtet sich vor einem Dromedar und Krokodilen.

Wieder im Freien schließt der 34-Jährige die Prüfung mit fünf Sternen ab, was zumindest ein bisschen Essen für die 

Beichten bei „Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!“

Jede Frau hat ein Problem mit ihrem Körper. Entweder zu dünn oder zu dick. Immer ist irgendwas. Das muss doch mal irgendwie aufhören“, erklärt Sandra Steffl (47) im Gespräch mit Tatjana Gsell (46) und Tina York (63). Die ziemlich wahren Worte kommen nach einem für das Dschungelcamp typisch offenen Gespräch über Magersucht. Alle drei Frauen hatten früher eine Essstörung, haben sie aber nun überwunden.

Ganz und gar nicht überwunden hat Tatjana Gsell den Grund für ihre Berühmtheit. Bei der Nachtwache mit Tina beklagt sie sich wieder einmal, dass sie ständig nach dem Tod ihres Ex-Mannes gefragt wird. „Warum muss ich jedes Mal wieder darüber sprechen. Das Thema ist durch!“, stöhnt sie schließlich und erkennt nicht, dass das nun mal das einzig interessante an ihrer Medienpräsenz ist. Zu viele Schönheitsoperationen haben schließlich mehrere Damen in ihrem Alter.

Dschungelcamp 2018: Wer ist am erfolgreichsten?

Auch über die Beziehung zu Ferfried Prinz von Hohenzollern (74) spricht sie: „Ich war damals die meist fotografierte Frau Deutschlands.Heute will sie keiner mehr fotografieren, was uns zur Schatzsuche bringt: In einer Art Ranking müssen David Friedrich (28) und Natascha Ochsenknecht (53) sich selbst und die anderen Kandidaten in verschiedenen Kategorien bewerten.

Erfolg, Attraktivität und Intelligenz sind die Kategorien der Ranglisten. Bevor böse Kommentare kommen: Jeder muss in jeder Kategorie vertreten sein. Am Ende müssen David Friedrich und Natascha Ochsenknecht aber zu zweit dasselbe Ranking erstellen wie die restlichen Campinsassen. Ein Ding der Unmöglichkeit.

Einzig in Sachen Erfolg stimmen die beiden Einschätzungen der „Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!“-Kandidaten miteinander überein. Merkwürdigerweise landete Natascha Ochsenknecht bei beiden auf dem ersten Platz. Vielleicht, weil ihn keiner der Campinsassen kennt? „Fußballer, also war der wahrscheinlich mal erfolgreich“, scheint der gemeinsame Konsens zu sein.

Die nächste Prüfung muss Matthias nicht mehr alleine meistern, ein anderer Campbewohner begleitet ihn: Natascha Ochsenknecht muss gemeinsam mit ihm ran

Alle Infos zu „Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!“ im Special bei RTL.de.