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6. Dezember 2017 - 13:44 Uhr / Selina Jüngling

Er hätte 007 werden können

Darum wollte Hugh Jackman nicht „James Bond“ spielen

Mit seinem charmanten Lächeln, seinem muskulösen Körper und seiner selbstbewussten Ausstrahlung wäre Hugh Jackman der perfekte „James Bond“. Das dachten sich auch die Produzenten der Actionfilmreihe 2006. Der Schauspieler lehnte jedoch ab. Aber wieso?

Wer würde schon die Möglichkeit ausschlagen, den beliebtesten Film-Geheimagenten überhaupt zu spielen? Die Antwort: Hugh Jackman (49). Für die Fortsetzung der „James Bond“-Reihe „Casino Royale“ suchten die Produzenten 2006 einen Nachfolger für Pierce Brosnan (64). Ganz oben auf der Liste der Wunschkandidaten stand damals „X-Men“-Star Hugh Jackman. Der lehnte jedoch dankend ab, wie der Schauspieler in einem Interview mit „Variety“ verrät. 

Pierce Brosnan und Denise Richards in „James Bond - Die Welt ist nicht genug"

Ich hatte einfach das Gefühl, dass die Drehbücher zu dieser Zeit einfach so unglaubwürdig und verrückt geworden sind und ich fand, dass sie wirklichkeitsnaher und echter werden mussten“, verrät Jackman. Außerdem habe er in dieser Zeit Angst gehabt, immer nur ähnliche Rollen zu spielen: „Die Leute wollten, dass ich ausschließlich diese Art von Held spielen sollte. Es fühlte sich ein bisschen beengend an.“ 

Hugh Jackman und Anne Hathaway in „Les Miserables"

Sein Plan scheint aufgegangen zu sein. Schließlich wurde Hugh Jackman sieben Jahre später für seine Rolle in der Musicalverfilmung Les Misérables für einen Oscar nominiert. Und auch die „James Bond“-Produzenten haben für den berühmten Geheimagenten 007 in Daniel Craig (49) einen würdigen Nachfolger gefunden. 

Daniel Craig